“Neue Energie für Berlin – erneuerbar und demokratisch”
Podiumsdiskussion am 07. Juni 2011
Anlässlich der aktuellen Debatte um eine öffentliche Wiederaneignung der Strom-, Gas- und Wärmenetze Berlins veranstalten attac Berlin, BürgerBegehren Klimaschutz und PowerShift
am 7. Juni 2011 eine Podiumsdiskussion.
Unter dem Titel „Neue Energie für Berlin – erneuerbar und demokratisch“ diskutieren Alexis Passadakis (attac) und Stefan Taschner (BürgerBegehren Klimaschutz) zusammen mit Frank Jahnke (SPD), Klaus Lederer (Die Linke) und Michael Schäfer (Bündnis90/Die Grünen) über die Chancen einer zukünftigen Energieversorgung Berlins in kommunaler Hand. Die Moderation übernimmt Toralf Staud vom Online-Magazin Klimaretter.info.
In Berlin laufen die Konzessionsverträge Ende 2013 für Gas und Ende 2014 für Strom und Fernwärme aus. Doch bereits jetzt können bzw. müssen die Weichen für die zukünftige Energieversorgung neu gestellt werden. Die einladenden zivilgesellschaftlichen Akteure begrüßen die aktuelle Debatte, um eine mögliche Rekommunalisierung der Berliner Netze. Denn eine öffentliche Verfügung über die Energienetze sowie die Gründung eigener Stadtwerke bieten die Chance, eine demokratisch kontrollierte sowie klimagerechte und sozialverträgliche Energieversorgung für Berlin einzuführen.
SPD, Die Linke und Bündnis90/Die Grünen haben jeweils eigene Konzepte für die zukünftige Energieversorgung Berlins vorgelegt. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser drei Konzepte sollen daher beleuchtet und mit der breiten Öffentlichkeit diskutiert werden. Neben den sozial- und klimapolitischen Aspekten soll in der Podiumsdiskussion vor allem drei Fragen nachgegangen werden:
· Welche Energienetze sollten in den nächsten Jahren in Berlin rekommunalisiert werden?
· Wie kann ein neues Berliner Stadtwerk aussehen und wie sollte es aufgestellt sein?
· Welche Rolle spielen Bürgerbeteiligung, demokratische Kontrolle und Klimaschutz dabei?
Die Podiumsdiskussion findet am 7. Juni 2011 um 19.00 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4 statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.
Das Haus der Demokratie und Menschenrechte erreichen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln – z. B. vom S-, U- und Regionalbahnhof Alexanderplatz aus – mit der Tramlinie M4 und der Buslinie 200 sowie mit der Buslinien 142. Haltestelle ist jeweils “Am Friedrichshain”.
